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Wenn der Esel die Relativität frisst

17.03.2026

Hier ist die Geschichte vom weisen Esel und dem Agenten-Wiesel, die am Rande eines Forschungs-Geländes nahe Genf in der Abendsonne sitzen - es war einmal vor vielen Jahren schon …

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„Und?“, fragte der Esel und kaute bedächtig auf einem besonders saftigen Löwenzahn. „Wie war es in der Unterwelt?“
Das Wiesel schüttelte sich den Staub aus dem Fell und rückte seine unsichtbare Fliege zurecht. 
„Heiß, mein Freund. Sehr elektrisch. Die Menschen dort unten haben Röhren, die sind länger wie dein ganzer Weidezaun, nur um winzige Punkte gegeneinander krachen zu lassen.“
Der Esel hob eine Augenbraue. „Punkte? Nur Punkte? Und dafür machen sie so einen Lärm?“
„Sie hoffen, ein Portal zu finden“, flüsterte das Wiesel verschwörerisch. „Einige glauben sogar, ich sei ein Zeitreisender, geschickt aus dem Jahr 2050, um ihre Maschine mit einem gezielten Biss ins Kabel zu stoppen.“
Der Esel hielt inne und sah das kleine Tier lange an. „Und? Bist du das?“
Das Wiesel grinste und leckte sich eine Pfote. „Ich hatte einfach Hunger. Und das Kabel sah aus wie eine sehr lange, sehr glänzende Schlange. 
Aber pssst ... lass sie ruhig glauben, ich hätte das Universum gerettet. Das macht die Legende noch schmackhafter.“
Der Esel schnaubte amüsiert, sodass die Disteln wackelten. „Die Menschen sind drollig. Sie suchen den Ursprung der Welt in einem Tunnel, während er hier oben direkt vor ihrer Nase wächst.“ Er stieß mit der Nüstern gegen einen dicken Grasbüschel. „Willst du ein Stück? Es ist garantiert frei von Quanten.“
„Nur wenn es auch frei von Hochspannung ist“, entgegnete das Wiesel, rollte sich im Schatten der Eselsohren zusammen und schloss die Augen.
Da waren sie einfach die beiden - genüßlich in der Abendsonne: 
Der eine wusste, dass er nichts wusste, und der andere wusste, dass ein Kurzschluss manchmal die beste Art ist, Feierabend zu machen.

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Genieß deinen Tag
Herzlichst Angelika 

 

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Inspiriert hat mich ein Vorfall am Forschungsgelände für Teilchenphysik CERN in der Schweiz:

… die Anlage wurde vor einigen Jahren beinah komplett lahmgelegt. Die Ursache war jedoch kein Riss im Raum-Zeit-Kontinuum, sondern ein echtes, kleines Wiesel.
Das Tier war in eine Trafostation eingedrungen und verursachte einen massiven Kurzschluss, die Reparaturen dauerten Tage.
Die Würze dabei: Im Internet kursierte sofort die Theorie, das Wiesel sei ein „Zeit-Agent“ aus der Zukunft gewesen, geschickt, um ein Experiment zu verhindern, das sonst das Universum zerstört hätte.


... Tja, der Esel ist ein weises Tier - ihn interessiert nur sein Heu und gutes Gras.
 
...und ich? Ich fahre bei solchen Themen mit dem Satz des Sokrates am besten:

„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ 

 

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Die Geschichte und die Esel Karikatur sind mit Hilfe von KI erstellt


















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